Die Wittower Fähre ist kein Hafen im üblichen Sinn, sondern ein Fähranleger mit ein paar Liegeplätzen daneben – an einer der markantesten Stellen des Reviers. Hier verengt sich das Wasser auf 250 Meter, und über diese Enge setzt die Fähre zwischen dem Rügener Kern und der Halbinsel Wittow über, mit Fahrzeugen bis dreißig Tonnen.
Die Enge macht den Strom
Und das ist die Information, wegen der man diese Seite liest: Je nach Windrichtung steht hier Strom – bei Südwest- bis Weststurm bis zu drei Knoten. Für ein Boot, das gemütlich fünf oder sechs Knoten läuft, ist das keine Nebensache, sondern die halbe Fahrt. Beim Anlegemanöver erst recht.
Die Tiefen liegen zwischen 1,0 und 2,7 Metern, angelaufen wird nur bei Tag und strikt im Fahrwasser – außerhalb der Betonnung ist es sehr flach.
Wo man liegt
Gastliegeplätze gibt es nach Absprache mit dem Hafenmeister: am Anleger Süd westlich des Fähranlegers am Nord- und am Westpier, dazu am Anleger Nord an einem neueren Steg. Ein WC gibt es am Nordpier, dort steht auch ein Restaurant. Versorgung gibt es vor Ort keine – wer einkaufen muss, plant das anderswo ein.
Beide Anleger sind an den öffentlichen Nahverkehr angebunden, was diesen Platz für einen ungewöhnlichen Zweck brauchbar macht: Man kann das Boot hier lassen und mit dem Bus weiter, etwa nach Kap Arkona.
Betrieben wird der Platz von derselben Gesellschaft wie Schaprode. In Reichweite liegen Wiek mit Supermarkt und Bäcker, Breege und der Wieker Bodden zum Ankern.
Häufige Fragen
Wie stark ist der Strom an der Wittower Fähre?
Je nach Windrichtung unterschiedlich – bei Südwest- bis Weststurm werden bis zu drei Knoten genannt. Die Durchfahrt ist nur 250 Meter breit, entsprechend beschleunigt das Wasser.
Kann ich an der Wittower Fähre als Gast liegen?
Ja, nach Absprache mit dem Hafenmeister: am Anleger Süd westlich des Fähranlegers am Nord- und Westpier, dazu am Anleger Nord an einem neueren Steg. Die Tiefen liegen zwischen 1,0 und 2,7 Metern.
Gibt es dort Versorgung?
Nein. Am Nordpier gibt es ein WC und ein Restaurant, sonst nichts. Beide Anleger sind aber an den Nahverkehr angebunden – man kann das Boot liegen lassen und mit dem Bus weiter.

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