Die Tromper Wiek ist der unkomplizierteste gute Ankerplatz Nordrügens. Sandgrund mit zuverlässigem Halt, 3,5 Meter Wasser, ein Schwojraum, in dem sich niemand ins Gehege kommt – und vor allem: keine Schutzgebietsauflagen. Das ist im Rügener Revier eine Seltenheit.
Der Platz
Geankert wird vor der Schaabe, jener schmalen Landbrücke zwischen Jasmund und Wittow, auf 3,5 Metern über Sand. Die Uferausdehnung von rund vier Seemeilen sorgt dafür, dass man auch in der Hochsaison Platz findet.
Anlanden ist unkompliziert: Der Strand ist etwa 50 Meter breit, dahinter ein Waldstreifen. Mit dem Dinghi ist das problemlos zu machen – auch das ist im Revier alles andere als selbstverständlich, weil anderswo Uferschutzstreifen im Weg sind.
Wann er funktioniert – und wann nicht
Geschützt liegt man von Nordwest über West bis Süd. Nach Osten ist die Bucht offen, und dann wird der Platz unhaltbar. Das macht die Tromper Wiek zu einem reinen Schönwetterplatz: Bei stabiler Westwetterlage ideal, bei aufkommendem Ostwind sofort verlassen.
Die gute Nachricht dabei: Mit Glowe und Lohme liegen zwei Nothäfen in Reichweite. Wer nachts dreht, hat also einen Plan B.
Rechtslage
Hier ist es angenehm einfach: Die Tromper Wiek liegt außerhalb des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft und außerhalb des Biosphärenreservats. Das Südostende der Bucht läuft zwar in den Nationalpark Jasmund hinein, dessen Grenze rund 500 Meter vor der Kreideküste verläuft – der Ankerplatz vor der Schaabe liegt davon aber weit entfernt.
Häufige Fragen
Darf man in der Tromper Wiek ankern?
Ja, ohne besondere Auflagen. Die Bucht liegt außerhalb des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft und außerhalb des Biosphärenreservats. Nur das Südostende läuft in den Nationalpark Jasmund, dessen Grenze rund 500 Meter vor der Kreideküste verläuft.
Wie ist der Ankergrund in der Tromper Wiek?
Sand mit gutem Halt, auf rund 3,5 Metern Wassertiefe. Der Schwojraum ist mit etwa vier Seemeilen Uferausdehnung sehr großzügig.
Bei welchem Wind kann ich dort liegen?
Von Nordwest über West bis Süd ist man geschützt. Nach Osten ist die Bucht offen und dann unhaltbar – es ist ein reiner Schönwetterplatz. Glowe und Lohme sind als Nothäfen in Reichweite.
Kann ich dort an Land?
Ja, problemlos. Der Strand ist etwa 50 Meter breit mit einem Waldstreifen dahinter – eine Dinghi-Anlandung ist unkompliziert, was im Revier nicht selbstverständlich ist.

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