Heute war ein guter Tag. Der Bosman kam Punkt 8 Uhr mit einem Gehilfen und wir konnten umgehend anfangen am Kran die Masten zu stellen.
Wir hatten die üblichen Schwierigkeiten. Verhedderte Falle, die Salinge so dran gebaut, dass die Rollgenua verklemmt war und am Ende waren uns wohl während der Fahrt Bolzen für die Wanten verloren gegangen, die ich zum Glück im Ersatzteillager hatte.


So ein Rigg komplett wieder aufzubauen dauert dann doch länger als gedacht. Bis alle Segel wieder angeschlagen waren vergingen locker 3 Stunden -dann gab es noch eine Dusche, Frühstück und alles wurde sicher verstaut in Erwartung von Seegang und entsprechender Krängung.
Gegen 13 Uhr legten wir endlich ab und genossen dann zumindest noch knapp zwei Stunden Segeln mit Telsche, bis der Wind leider soweit eingeschlafen war, dass der Motorsegler seiner Job machen musste und wir mit Kombi aus Motor und Segel uns anmachten das Haff Richtung Swinemünde zu überqueren.



Und genau hier sind wir gerade. Ich sitze bei Telsche unten im Salon, habe vorhin noch mal die Karten studiert und das Logbuch geschrieben.
Wir werden jetzt trotz des geringes Windes die Nacht über gemütlich nach Bornholm Motoren bzw. Motorsegeln, uns dort einen Tag und eine Nacht mal Ronne anschauen und freuen uns dann auf ordentlichen Wind ab Mittwoch, den wir nutzen werden, um rüber nach Rügen zu kreuzen.
Weiter mit Tag 4: Eine ungemütliche Nachtfahrt oder Du schaust in Telsches Logbuch, wo Du eine Übersicht über alle Abenteuer findest.
Ein Gedanke zu “Masten stellen in Stettin”