Rezension: Marina Lauterbach “Im Jaich” – unser Heimathafen

Ich habe mir vorgenommen über die Häfen, die ich mit Telsche besuche, immer kurze Berichte zu schreiben. Den Anfang macht unser neuer Heimathafen!

Und das wird ein Fest, denn der Hafen begeistert definitiv nicht nur Gastlieger, Charterer und Dauerlieger – sondern ganz sicher auch Urlauber, die hier eines der tollen Ferienappartments mieten.

Aus Perspektive eines Skippers bleiben keine Wünsche offen. Es gibt an zwei großen Schwimmstegen Boxen mit Dalben in einer Vielzahl an Größen und für Wasser und Strom ist überall gesorgt. Als Gast einfach nach einer passenden Box mit grünem Schild Ausschau halten.

Man kann sich entweder im Büro oder am Hafenkiosk einchecken und erhält dabei eine Chipkarte, die man mit einem Guthaben von bis zu 20 Euro versehen kann, um damit alle Dinge im Hafen erledigen zu können. Das Restguthaben gibt es selbstverständlich einfach zurück.

Und wenn mal keiner vor Ort ist gibt es einen Automaten, an dem man alles bei Tag und Nacht selbst regeln kann.

Mit der Chip Karte kann man dann am Steg Landstrom und Wasser freischalten. Die Karte gewährt Zutritt ins große Waschhaus, wo es nicht nur WCs gibt, sondern auch ganz hervorragende moderne und saubere Familien Bäder mit Duschen. Zum Duschen legt man einfach nur seine Chipkarte auf ein Lesegerät und das lästige Nachwerfen von Münzen oder Duschmarken entfällt.

Ebenso findet man hier einen Raum zum Abwaschen, sowieso eine Reihe an Waschmaschinen. Man ahnt es schon. Auch mit der Chipkarte zu nutzen.

Auf dem Gelände befindet sich darüber hinaus ein toller Spielplatz, eine Segelschule und ein hervorragendes italienisches Restaurant mit sehr leckeren Pizzen, die man bei Bedarf auch einfach mit aufs Boot nehmen kann.

Ansonsten ist gerade für Dauerlieger ein großes Plus, dass es im Hafen eine große Krananlage gibt, die problemlos jede Yacht die in dem Hafen passt heben können sollte und es auch einen extra Kran zum Masten stellen und legen gibt.

Das ganze kommt im Zusammenhang mit einer ganzem Yacht-Service Angebot, was keine Wünsche offen lässt. Es kann einem wirklich mit allem geholfen werden. Dazu einfach mal einen Blick in diese Preisliste werfen, wo alles aufgeführt wird, inkl. der Kosten für die Liegeplätze.

Die Verkehrsanbindung ist übrigens auch hervorragend. Von der direkt nebenan liegenden Haltestelle “Lauterbach Mole” fährt im Sommer nicht nur der “Rasende Roland” direkt ab, sondern auch eine kleine Regionalbahn, die einen in 20 Minuten nach Bergen bringt, von wo aus man einen ICE und andere Züge in die ganze Republik bekommt. Nach Stralsund braucht man noch gut 30 Minuten mit dem Auto, wenn man die Rügenbrücke nimmt.

Ein Fahrrad Verleih ist ebenfalls direkt im Hafen vorhanden – darüber hinaus kann man auch bei Bedarf Kajaks und anderes Sport Gerät ausleihen. Ebenso gibt es selbstverständlich Bollerwagen zum Transport von Gepäck, Einkäufen und Equipment vom und zum Liegeplatz.

Muss man übrigens mal Einkaufen und Lebensmittel besorgen erreicht man zu Fuß in ca. 10-15 Minuten einen EDEKA inkl. kleinen Bäckerei im Ort.

Das schönste ist aber wohl die Anlage selbst. Mit den charakteristischen Ferienhäusern auf dem Wasser – zwischen denen sich auch überall noch kleine Boxen und Anleger verbergen – und dem gesamten ökologisch nachhaltigem Konzept der Anlage – inklusive Blühwiese, begrünten Dächern und vielem mehr – fühlt man sich einfach sehr wohl.

Die Kinder lieben die Tiere auf dem Gelände. Man findet Katzen, Schwäne und Enten und in Summe lädt das weitläufige Gelände zum Entdecken ein. Tischtennis Platten und Kicker wurden auch gesichtet.

Wer also auf dem Greifswalder Bodden bei einem Rund Rügen Törn eine kleine Oase sucht, wo man alles findet was man braucht, sollte hier definitiv einmal festgemacht haben.

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