Telsche ist normalerweise mit mir, meiner Familie oder Freunden unterwegs – ganz normale Segeltage, keine Törns, die man einfach so buchen kann. Für die Saison 2027 öffne ich das für eine begrenzte Zahl von Tagen: zehn Termine, an denen Gäste mit Telsche unterwegs sein können.
Du kommst dann nicht zu einer fremden Chartercrew, sondern zu mir an Bord, wie ich sonst auch unterwegs bin – nur, dass du diesmal dabei bist. Unverbindlich vormerken, und wir schauen gemeinsam, ob ein Termin für dich passt.
Das Boot
Telsche: ein Fisher 30 Northeaster von 1978
Telsche ist ein Fisher 30 Northeaster, gebaut 1978 von Fairways Marine in England – ein bulliger, seetüchtiger Motorsegler mit geschütztem Steuerhaus und viel Teak unter Deck. Kein Regatta-Boot, sondern eines für Leute, die auch bei Wind und Wetter trocken sitzen wollen.

Warum sich der Tagestörn lohnt
01
Entspannter Tag
Kein Programm, keine Eile: raus aufs Wasser, zurück wenn’s passt. Telsche gehört an diesem Tag außerdem exklusiv euch – keine fremden Mitsegler an Bord.
02
An Bord eines Klassikers
Fisher 30 Northeaster, Baujahr 1978 – kein Charterboot von der Stange, sondern ein Boot mit Seele und Charakter.
03
Motorsegler-Feeling
Geschütztes Steuerhaus, viel Teak, trocken sitzen bei jedem Wetter – dazu die klassische Ketsch-Takelung mit drei Segeln.
04
Vier mögliche Ziele
Seedorf, Gager, Thiessow oder Greifswald-Wieck – je nach Wind und Wetter entschieden, aber auch nach euren Wünschen.
05
Verpflegt bist du auch
Kaffee, kalte Getränke, Obst und Gebäck sind schon dabei. Kühlbox und Gasherd sind an Bord, falls ihr euch zusätzlich selbst verpflegen wollt.
06
Rügen vom Wasser entdecken
Am Lotsenturm Thiessow oder der Klappbrücke in Wieck erzähle ich, was dahintersteckt – kein Skipper von der Stange.
Telsche, von innen und außen

Dein Skipper
Segeln, seit ich denken kann
Ich segle schon, seit ich denken kann, und bin seit vier Jahren mit Telsche rund um Rügen unterwegs. Mich interessiert dabei nicht nur das Segeln selbst, sondern auch das Revier und seine Geschichte – die alten Häfen, die Lotsen, die Fischerei. Genau das zeige ich dir gerne an Bord: wie man Rügen vom Wasser aus entdeckt.
Das Revier
Das Revier: Rügen und der Greifswalder Bodden
Der Greifswalder Bodden liegt zwischen Rügen und dem Festland: flaches Wasser, historische Fischerhäfen, Ankerbuchten und viel Platz für einen Segeltörn. Ein Revier, das sich über eine Saison hinweg immer wieder anders zeigt – mal ruhig, mal mit ordentlich Wind.

Der Tagestörn: ein Tag mit Telsche
Damit du dir das genau vorstellen kannst – so läuft so ein Tag typischerweise ab.
Morgens, ca. 9 Uhr
Ablegen in Lauterbach
Kurze Einweisung an Bord, Kaffee im Steuerhaus, dann geht’s los – das Ziel entscheiden wir gemeinsam nach Wind.
Vormittag
Unter Segeln
Ich erkläre, was gerade passiert. Mitsegeln, ans Ruder, Leinen anfassen – wer will, darf; wer lieber zuschaut, schaut zu.
Mittags
Landgang im Zielhafen
Im Zielhafen ist Zeit für einen Landgang – das steht im Vordergrund. Ankern und eine Runde Baden sind bei gutem Wetter auf Wunsch möglich.
Nachmittags
Zurück nach Lauterbach
Rückweg im Abendlicht, Ankunft je nach Ziel am späten Nachmittag oder Abend.
Wohin der Tagestörn führt: vier Ziele rund um Rügen
Start ist immer Lauterbach, das Ziel entscheiden Wind, Wetter und Lust am Tag selbst.
Seedorf
Das entspannteste der vier Ziele: kurze Anfahrt durch den Rügischen Bodden, dafür am meisten Zeit an Land. Der Hafen liegt ruhig zwischen zwei Betreibern an einem Becken – eine kleine Eigenheit, die den Ort sympathisch macht.
Von hier ist es ein kurzer Spaziergang zur Moritzburg-Aussichtsgaststätte auf dem Hügel, mit Blick über den Bodden. Ein guter Tag, wenn Kinder dabei sind oder man es ruhig angehen will.
Mehr zum Hafen Seedorf →
Gager
Gager ist rund 390 Einwohner groß, mit reetgedeckten Fischerhäusern und einem Hafen, der zwei Dinge gleichzeitig ist: aktiver Fischereihafen der örtlichen Genossenschaft und moderne Marina mit Travellift. Kutter liegen neben Yachten, Räucherfisch gibt es direkt am Steg.
Ein guter Mix aus ordentlich Segeln und Zeit zum Bummeln auf Mönchgut – die mittlere Option zwischen kurzem und langem Tag.
Mehr zum Hafen Gager →
Thiessow
Der äußerste Südostzipfel Rügens, im Zicker See gelegen – Mönchgut, ein Stück weg vom Trubel der großen Marinas. Zu Fuß erreichbar: der Rügenmarkt, ein Sandstrand direkt am Ort und der historische Lotsenturm auf dem Hügel, von dem Generationen von Lotsen auf einlaufende Schiffe warteten.
Von den vier Zielen das mit dem meisten zu sehen an Land, ohne dass der Tag zu lang wird.
Mehr zum Hafen Thiessow →
Greifswald-Wieck
Der lange Tag: früher Start, späte Rückkehr – dafür deutlich mehr Zeit unter Segeln. Wieck ist ein lebendiges Fischerdorf-Ensemble an der Mündung des Ryck, mit Räucherei, Kuttern und einer hölzernen Klappbrücke von 1887.
Am Ziel bleibt meist nur eine Lunchpause mit kurzem Spaziergang, bevor es zurückgeht – am besten an einem langen Sommertag.
Mehr zu Greifswald-Wieck →Tagestörn unverbindlich vormerken
Dein Kontakt
Ich melde mich danach persönlich bei dir – keine automatische Bestätigung, keine Zahlung.
Danke für dein Interesse
Unverbindliche Interessens-Voranmeldung, keine Buchung – mit dem Absenden entsteht kein Vertrag und keine Zahlungspflicht. Ob und zu welchen Konditionen der Tagestörn stattfindet, hängt auch von noch ausstehenden Voraussetzungen ab.
Häufige Fragen
Muss ich Segelerfahrung haben?
Nein, überhaupt nicht. Du bist Gast an Bord, kein Crewmitglied. Mitmachen darfst du gerne, wenn du willst – Pflicht ist es nicht.
Ist der Preis pro Person?
Nein. Die 690 € gelten für die ganze Gruppe (bis zu 5 Personen), nicht pro Kopf.
Ist der Tagesablauf fest oder flexibel?
Flexibel. Innerhalb der 8–10 Stunden planen wir den Törn individuell – je nachdem, was ihr wollt, wie viel Zeit ihr wo verbringen möchtet und was Wind und Wetter zulassen. Ein möglicher Tag: morgens ein Ankerstopp zum Baden vor Vilm, weiter nach Thiessow, und auf dem Rückweg ein längerer Schlag über den Greifswalder Bodden. Genauso gut kann der Tag ganz anders aussehen – das entscheiden wir gemeinsam an Bord.
Wie viel Platz ist an Bord?
Telsche hat kein klassisches Cockpit zum Draußensitzen – der Platz drinnen im Steuerhaus ist begrenzt. Zu viert (z. B. 4 Erwachsene) sitzt man dort gut, mit 3 Erwachsenen und 2 Kindern wird es kuschelig. Draußen geht was auf dem Vordeck (2 Personen) und auf der Bank am Heckkorb (1 Person) – bei idealen Bedingungen auch auf dem Steuerhausdach.
Können wir ankern und baden?
Ja, das Revier bietet dafür viele Möglichkeiten. Telsche hat achtern eine Badeleiter, und bei Bedarf ist auch das Dinghi an Bord einsetzbar, um an Land zu kommen.
Was passiert bei schlechtem Wetter?
Bei zu viel Wind, Sturm oder Gewitter verschieben wir den Termin oder sagen ab – ohne Kosten für dich.
Ist das sicher für Kinder?
Ja. Die hohe Schanz, die durchgehende Reling und das geschützte Steuerhaus bieten Kindern an Bord viel Schutz. Kinder tragen während der Fahrt grundsätzlich eine passende Rettungsweste.
Wird man seekrank?
Je nach Wind und Route wähle ich die Strecke mit dem wenigsten Seegang. Telsche hat als klassischer Verdränger eine hohe Comfort-Ratio und fährt entsprechend ruhig, und aus dem Steuerhaus hast du immer freie Sicht nach draußen – das hilft am meisten gegen Seekrankheit. Wer dazu neigt, sollte ein persönlich geeignetes Mittel selbst mitbringen.
Welche Sicherheitsausrüstung ist an Bord?
Alles, was man sich für einen Tag auf See wünscht: Rettungswesten in allen Größen, Rettungsinsel, Rettungsring, Feuerlöscher und Funkgerät.
Ist die Anmeldung schon eine Buchung?
Nein. Das ist eine unverbindliche Interessens-Voranmeldung, kein Vertrag und keine Zahlungspflicht.
Können wir eigene Getränke oder Essen mitbringen?
Ja, gerne. Eine Kühlbox ist an Bord, und wenn unterwegs etwas gekocht werden soll, steht auch ein Gasherd zur Verfügung.
Können wir eigene Musik hören?
Ja, gerne. An Bord ist ein Bose-SoundLink-Bluetooth-Lautsprecher, den ihr für eure eigene Musik nutzen könnt – der Klang ist richtig gut.
Gibt es eine Toilette an Bord?
Ja, eine Nasszelle mit Seetoilette.
