Im Südosten des Greifswalder Boddens, an der Nordwestspitze von Usedom, liegt der Yachthafen Peenemünde Nord. Der ehemalige Militärhafen der Volksmarine der DDR wurde mit viel Liebe und Engagement zur modernen, gastfreundlichen Marina umgebaut.
Der Hafen
166 Liegeplätze an drei Holzstegen und einem holzverkleideten Schwimmsteg, in Boxen von 6 bis 14 Metern Länge und 2,5 bis 4,5 Metern Breite. Die Wassertiefe liegt bei mindestens 3 Metern, das Hafenhandbuch nennt bis zu 4 Meter. Strom gibt es an jedem Liegeplatz, Frischwasser an zentralen Zapfstellen.
Ansteuerung
Vom Hauptfahrwasser des Peenestroms kommend verlässt man dieses auf Höhe der befeuerten Tonne 11 und steuert mit einem Kurs von etwa 60° durch den kurzen Zufahrtskanal in das dahinterliegende, geschützte Hafenbecken. Der Hafen selbst ist unbefeuert – die Ansteuerung bei Nacht wird deshalb nur mit Ortskenntnis empfohlen.
Was den Ort ausmacht
Im Hafen selbst lassen sich Jetski, SUP oder Fahrräder mieten, und wer angeln möchte, darf das direkt vor Ort tun. Ein kleiner Strand mit Blick auf die Spandowhagener Wiek lädt zum Baden ein, und rund um den Hafen gibt es gute Chancen, Seeadler und Kegelrobben zu beobachten.
Zu Fuß oder per Rad erreicht man den etwa drei Kilometer südlich liegenden Ort Peenemünde – ein Ort der Gegensätze: Das Historisch-Technische Museum, größtes technisches Denkmal Mecklenburg-Vorpommerns und zur NS-Zeit Heeresversuchsanstalt, dokumentiert den ersten erfolgreichen Start einer Rakete ins Weltall ebenso wie die Entwicklung der V2 als Waffe. Eine Denkmallandschaft mit 23 Informationsstationen entlang eines 25 Kilometer langen Rundwegs lässt sich eigenständig erkunden. Im Spielzeugmuseum geht es dagegen um menschliche Sinne und physikalische Phänomene zum Anfassen.
Am Hafen von Peenemünde liegt außerdem das russische U-Boot U-461 der Juliett-Klasse – als Waffe gegen US-Flugzeugträgerkampfgruppen gebaut, kam es im Dezember 1998 mit zwei Schleppern nach Deutschland. Mit 85,9 Metern Länge und rund 4.000 Tonnen Verdrängung gilt es als größtes U-Boot-Museum der Welt.
Häufige Fragen
Wie steuert man den Yachthafen Peenemünde Nord an?
Vom Peenestrom-Hauptfahrwasser verlässt man dieses auf Höhe der befeuerten Tonne 11 und steuert mit Kurs ca. 60° durch den kurzen Zufahrtskanal ins Hafenbecken. Der Hafen selbst ist unbefeuert – nachts nur mit Ortskenntnis anlaufen.
Wie tief ist der Yachthafen Peenemünde Nord?
Mindestens 3 Meter an den Liegeplätzen, das Hafenhandbuch nennt bis zu 4 Meter.
Was gibt es in Peenemünde zu besichtigen?
Das Historisch-Technische Museum mit 25 km langer Denkmallandschaft und 23 Stationen, das Spielzeugmuseum, und das russische U-Boot U-461 als größtes U-Boot-Museum der Welt.

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